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Pressemitteilung zur Klage
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Vier Stimmen zur Klage
Vier Menschen, vier Geschichten: Sandra Reber, Dr. Dietrich Moldan, Bernd Rubart und Claudia berichten aus eigener Erfahrung, warum niedrigere Grenzwerte für sie kein abstraktes Thema sind.
Sandra Reber
Portraitfoto Sandra Reber. Fotograf: Andreas Pollok
Viele Menschen laufen mit unklaren Beschwerden von Arzt zu Arzt, obwohl ihre Befunde in Ordnung zu sein scheinen – Elektrosmog wird dabei kaum als möglicher Faktor in Betracht gezogen.
Sandra Reber
Kurzbio: Sandra Reber arbeitet als Mentorin für klare Entscheidungen und vermittelt praktisches Wissen für einen strahlungsärmeren Umgang mit Technik. Sie hat die Großstadt verlassen, weil die ständige Funkbelastung sie krank machte, und lebt heute funkarm auf dem Land.
Webseite von Sandra Reber zur Reduzierung von Elektrosmog Instagram-Kanal von Sandra Reber Die vollständigen Interviews zum Download (pdf)Dr. Dietrich Moldan
Portraitfoto Dr. Dietrich Moldan.
Ich bin Ingenieur, kein Mensch, der zu Ängsten neigt. Ich messe diese Felder beruflich mit kalibrierten Geräten. Die Symptome, die ich und andere beschreiben, lassen sich bei Belastung reproduzieren – das ist keine Frage der Einstellung.
Dr. Dietrich Moldan
Kurzbio: Dietrich Moldan ist promovierter Ingenieur und misst seit 30 Jahren elektromagnetische Felder in Wohnungen und Betrieben. Er hat an der ATHEM3-Studie mitgewirkt, die die Kompetenzinitiative mit angestoßen hat. Seit 1993 lebt er selbst mit Elektrohypersensibilität.
Die vollständigen Interviews zum Download (pdf)Bernd Rubart
Portraitfoto Bernd Rubart
Ich habe erlebt, wie schnell man als überempfindlich abgetan wird, selbst von einem Werksarzt. In der Bürgerinitiative tausche ich mich mit anderen Betroffenen aus, und wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass das Thema ernst genommen wird – nicht nur individuell, sondern politisch.
Bernd Rubart
Kurzbio: Bernd Rubart war Statiker bei einem großen Flugzeugkonzern, bis WLAN-Repeater am Arbeitsplatz ihn krank machten. Er gab 2018 seine Festanstellung auf und arbeitet seither selbstständig von zu Hause. Engagiert sich in einer Bürgerinitiative in Lübeck.
Die vollständigen Interviews zum Download (pdf)Claudia
Kurzbio: Claudia war Kinderkrankenschwester. Seit 2018 ist sie wegen Elektrohypersensibilität (EHS) in Frührente – ihr Körper reagiert auf Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Strahlung, die andere gar nicht wahrnehmen.
Vieles, was für andere selbstverständlich ist, ist für mich unmöglich geworden. Theater, Reisen, spontan mit Freundinnen essen gehen. Ich bewege mich in einer Welt, die für die meisten Menschen unsichtbar bleibt, für mich aber jeden Tag bestimmt, wo ich sein kann und wo nicht.
Claudia